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Denic DSL Domain FTP ICANN Partnerprogramm
 

Denic

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Die DENIC eG (Deutsches Network Information Center) ist die zentrale Registrierungsstelle (Registry) für Domains unterhalb der Top Level Domain .de.

Geschichte

Im November 1986 wurde die Top Level Domain .de gemäß ISO 3166 als länderbezogene Top Level Domain (ccTLD) für Deutschland in der IANA-Datenbank eingetragen. Die erste Domain unterhalb von .de war uni-dortmund.de, da der Nameserverbetrieb für .de damals von der Universität Dortmund geleistet wurde. Dieser freiwillige Dienst trug bereits den Namen DENIC.

Im August 1993 kam es aufgrund erhöhter Nachfrage nach Registry-Dienstleistungen zur Gründung des IV-DENIC („Interessensverbund Deutsches Network Information Center“) durch verschiedene Institutionen und Internetprovider. Der administrative und technische Betrieb wurde von der Universität Karlsruhe durchgeführt und von der IV-DENIC finanziert. Aufgrund des Einstimmigkeitsgebots bei Neuaufnahmen waren die Wachstumsmöglichkeiten der IV-DENIC jedoch begrenzt, so dass diese im Dezember 1996 in die heutige Genossenschaft DENIC eG umgewandelt wurde.

Der administrative Betrieb wurde sofort von einer neu geschaffenen Geschäftsstelle in Frankfurt am Main übernommen, der technische Betrieb verblieb zwei weitere Jahre in Karlsruhe, bevor er dann ebenfalls nach Frankfurt wechselte. Im Oktober 1999 konnte die einmillionste Domain registriert werden, zwei Jahre später waren es bereits 5 Millionen und weit über 100 Mitglieder. Das Wachstum flachte in der Folgezeit ab, pendelte sich dann aber auf einem relativ stabilen Niveau ein. Im Januar 2004 startete die DENIC den Betrieb des ersten Rootservers in Deutschland und ab März desselben Jahres konnten erstmals Domains mit Umlauten und anderen fremdsprachlichen Zeichen (IDN-Domains) registriert werden. Insgesamt wurden 92 neue Zeichen für die Verwendung in Domainnamen eingeführt. Die erste registrierte IDN-Domain war öko.de.

Einen Schritt in Richtung Internationalisierung des Geschäfts unternahm die DENIC Anfang 2005, als sie sich für die Verwaltung der .net gTLD bewarb. Der Vertrag der ICANN mit VeriSign lief in diesem Jahr aus und es wurde daher eine neue Registrierungsstelle gesucht. Zu den knapp 9 Millionen .de Domains wären noch einmal mehr als 5 Millionen .net Domains hinzugekommen, jedoch konnte sich die DENIC nicht erfolgreich gegen die anderen Bewerber, namentlich VeriSign, Afilias, Sentan und Core++, durchsetzen. Der abschließende Statusbericht von Telcordia Technologies, welcher die Bewerber prüfte, enthielt jedoch Fehler. Zum Beispiel wurde behauptet, die DENIC benutze ein selbst entwickeltes Datenbanksystem. Später wurde der Statusbericht entsprechend korrigiert. Der Vertragspartner der ICANN für die .net gTLD blieb dennoch VeriSign.


Aufgaben der DENIC

  • Betrieb der Primary-Nameserver für die Top Level Domain DE

  • Bundesweit zentrale Registrierung und Verwaltung von Domains unterhalb der Top Level Domain DE

  • Bereitstellung von Informationsdiensten wie beispielsweise Whois

  • Einrichtung von DISPUTE-Einträgen in Domainstreitfällen

  • Unterstützung von Domaininhabern bei Fragen und Problemen durch eine Hotline

  • Betrieb des ersten Rootservers in Deutschland (K-Rootserver Kopie)

  • Durchführung des ENUM-Testbetriebs für den deutschen Rufnummernraum (Wirkbetrieb ist für 2006 angekündigt)

  • Administration des Internet in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen (CENTR, ICANN, IETF)

Aktuelle Situation

Die Top Level Domain .de ist mit 9,3 Millionen Domains (davon 260.000 IDN-Domains) nach .com (44,7 Millionen) die zweitgrößte der Welt (Stand: Ende 2005). Ende 2004 hatte die DENIC 84 Mitarbeiter und 217 Mitglieder. Die Mitglieder der DENIC eG sind traditionell Internetdienstanbieter, aber auch weniger spezialisierte IT-Firmen kamen in den letzten Jahren dazu. Nameserver für .de befinden sich in Amsterdam, Berlin, Elmsford, Frankfurt, London, Santa Clara, Stockholm, Stuttgart, Tokio und Wien.

In ihrem Tätigkeitsbericht 2004 bezeichnet die DENIC das Jahr 2004 unter Berücksichtigung der dynamischen Branchenbedingungen als insgesamt positiv. Die Geschäftserwartungen wären wie in den Vorjahren übertroffen worden. Die finanzielle Sicherheit hätte sich weiter erhöht. Dennoch stiegen die Anforderungen im Bereich der technischen Dienstleistungen schneller als die Einnahmen, so dass man das Geschäft ausweiten wolle.

 

Domain

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Eine Domain ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes. Eine Domain umfasst ausgehend von ihrem Domainnamen immer die gesamte untergeordnete Baumstruktur (im Unterschied zur Zone). Der Name einer Domain ist gleichzeitig auch ihr FQDN.

Beispiel: Gegeben sei die Domain wikipedia.de. Es existieren weiterhin ein Host www.wikipedia.de sowie die Subdomains intern.wikipedia.de und extern.wikipedia.de und noch ein Host mail.extern.wikipedia.de. Alle diese Knoten gehören zur Domain wikipedia.de.
Die erwähnte Subdomain extern.wikipedia.de ist eigenständig wieder eine Domain, zu der nur der Knoten mail.extern.wikipedia.de gehört. Domains unterhalb von Domains werden auch als Subdomains bezeichnet.

Domains der höchsten Ebene (z.B. .de oder .com) werden auch Top-Level-Domains (TLDs) genannt. Dementsprechend heißen die Domains zweiter und dritter Ebene Second- beziehungsweise Third-Level-Domains.

Virtuelle Domains verweisen nicht auf einen Host, sondern werden auf eine andere Internet- bzw. Mailadresse umgeleitet.

Mitte 2005 waren laut DENIC 9 Millionen .de-Domains registriert. Nach Aussage jener Registrierungsstelle kommen momentan jedes Jahr etwa eine Million .de-Domänen neu hinzu.

 

DSL

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Über die Digital Subscriber Line (engl. für Digitale Teilnehmeranschlussleitung; Abk.: DSL, xDSL) können Haushalte und Firmen Daten mit hoher Übertragungsrate senden und empfangen. DSL nutzt die bereits verlegten zwei bis vier Kupferadern des Telefonnetzes, im Telefonie-Jargon die "Teilnehmeranschlussleitung".

Das Neue an DSL gegenüber den älteren Datenverbindungen über analoge Telefonanschlüsse (POTS) oder ISDN: die eigentliche DSL-Verbindung wird nur auf der letzten Meile zwischen Teilnehmer und Vermittlungsstelle aufgebaut.

Vom DSL-Modem des Kunden geht das analoge DSL-Signal zur wenige Kilometer entfernten Vermittlungsstelle. Hier wandelt (demoduliert) der DSL-Multiplexer (DSLAM) das Signal, digitalisiert es und überträgt es weiter, über ein breitbandiges Backbone-Netz von der Vermittlungsstelle über einen Konzentrator (DSL-AC, BB-PoP) zum eigentlichen Provider.

Durch hohe Kapazität der Backbone-Anbindung kann die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) besser ausgenutzt werden als bei analoger oder ISDN-Datenübertragung. Bei DSL wirken verbesserte Modulationsverfahren und die Nutzung einer größeren Bandbreite.

 

FTP

 
Das File Transfer Protocol (engl. für „Dateiübertragungsverfahren“, kurz FTP), ist ein in RFC 959 spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung über TCP/IP-Netzwerke. FTP ist in der Anwendungsschicht des TCP/IP Protokollstapels angesiedelt. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client (Download), vom Client zum Server (Upload) oder clientgesteuert zwischen zwei Servern zu übertragen. Neben dem File Transfer Protocol (FTP) gibt es auch noch das IBM Transfer Protocol, welches die Verbindung von PC zu Mainframe Umgebungen ermöglicht.

Anders als z. B. HTTP benutzt FTP zur Kommunikation mehr als eine Verbindung: Zunächst wird zum Port 21 des Servers, dem Control Port, eine Verbindung zur Authentifizierung und Befehlsübertragung aufgebaut. Hier reagiert der Server auf jeden Befehl des Clients mit einem Statuscode, oft mit einem angehängten, erklärenden Text. Zur eigentlichen Datenübertragung wird dann im Bedarfsfall eine separate Verbindung initiiert (allgemein gilt: Port 20 – Datenübertragung, Port 21 – Initiierung der Session, Kommandoübertragung). FTP kennt dazu zwei Modi:

  • Beim Active Mode baut der Server von seinem Port 20, dem Data Port, eine Datenverbindung zu einem vom Client gewählten Endpunkt auf. Dieser Endpunkt ist typischerweise ein Port des Clients, der jenseits 1023 liegt, kann aber auch ein anderer Server sein, der seinerseits in den Passive Mode geschaltet wurde, also auf eine Verbindung wartet (sogenanntes FXP). Die Kommunikation mit Befehlen erfolgt auf dem Port 21. Man spricht auch von der Steuerung „Out of Band“. Somit bleibt es möglich, dass während der Datenübertragung die Partner noch immer miteinander kommunizieren können.

  • Beim Passive Mode baut der Client eine Datenverbindung zum vom Server gewünschten Port auf. Hier wird typischerweise von beiden Seiten ein Port jenseits 1023 benutzt. Diese Technik wird eingesetzt, wenn der Client für den Server nicht erreichbar ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Client sich hinter einem Router befindet, der die Adresse des Clients mittels NAT umschreibt, oder wenn eine Firewall das Netzwerk des Client vor Zugriffen von außen abschirmt.

Viele FTP-Server, vor allem Server von Universitäten und Fachhochschulen, bieten so genanntes Anonymous FTP an. Hier ist zum Einloggen neben den realen Benutzerkonten ein spezielles Benutzerkonto, typischerweise „anonymous“ und/oder „ftp“, vorgesehen, für das kein (oder ein beliebiges) Passwort angegeben werden muss. Zum „guten Ton“ gehört jedoch, bei anonymem FTP seine eigene, gültige E-Mail-Adresse als Passwort anzugeben.

Für das Datenübertragungsverfahren wird ein FTP Client benötigt, den man auch in vielen Browsern finden kann. Dieser sendet "FTP-Kommandos" an den Server, die durch die RFCs, die das FTP-Protokoll ausmachen, definiert werden.

 

ICANN

 

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist eine privatrechtliche Non-Profit-Organisation US-amerikanischen Rechts mit Sitz in der kalifornischen Küstenkleinstadt Marina del Rey (4676 Admiralty Way, Suite 330, Marina del Rey, CA 90212).

Aufgabe

ICANN entscheidet über die Grundlagen der Verwaltung von Namen und Adressen im Internet und beschließt technische und Verfahrensstandards. Auf diese Weise koordiniert ICANN technische Aspekte des Internet, ohne jedoch verbindliches Recht zu setzen. Eine gewisse formale Legitimation bezieht ICANN aus einem dahin gehenden Vertrag mit dem US-amerikanischen Wirtschaftsministerium (Department of Commerce).

ICANN wird manchmal als eine Art „Weltregierung des Internets“ bezeichnet. Die Regierungen der Welt haben bei ICANN lediglich einen Beraterstatus, sie sind in dem "Regierungsbeirat" (Governmental Advisory Committee- GAC) vertreten, der einen eigenständigen Sitz bei der EU-Kommission in Brüssel hat. Diese Randrolle der Staaten wird auch mit Blick auf die Sonderstellung, die die US-Regierung durch ihren Vertrag mit ICANN hat, vielfach kritisiert und ist Gegenstand von Diskussionen über die künftige Struktur des e-Government im Rahmen des WSIS.

Gründung

Die ICANN wurde im Oktober 1998 von einem Zusammenschluss verschiedener Interessenverbände (Wirtschaft, Technik, Wissenschaft und Nutzer) gegründet. Die ICANN hat die Verantwortung für eine Reihe technischer Vorgaben, die zuvor von der IANA und verschiedenen anderen Gruppen getragen wurden, auf sich konzentriert.

Gegenstände der Arbeit von ICANN

Damit das Internet funktioniert, dürfen bestimmte Namen und Adressen weltweit nur einmal vergeben werden. Deshalb koordiniert die ICANN:

  • über die Address Supporting Organization und die Country Code Names Supporting Organization(ccNSO) die Internet-Domain-Namen (Domain Name System, speziell die Root-Server),

  • die IP-Adressen,

  • in Zusammenarbeit mit der IETF Protokoll-Parameter und Port-Adressen der Internet-Protokoll-Familie.

  • kontrolliert den Master Domain Server

Organisation

Das Direktorium der ICANN besteht aus 21 Mitgliedern aus aller Welt. 15 Mitglieder haben Stimmrecht: Acht werden von einem Nominierungskommittee gewählt, zwei von der Adress Supporting Organization (ASO), zwei von der country-code Name Supporting Organization (ccNSO) und zwei von der Generic Name Supporting Organization (GNSO), dazu kommt der CEO. Sechs Mitglieder ohne Stimmrecht werden von beratenden Organisationen nominiert. Vorstandsvorsitzender ist Vint G. Cerf. Präsident (CEO) von ICANN ist seit 2003 der Australier Paul Twomey. Mitglieder aus Deutschland waren bis 2003 Helmut Schink (Siemens AG) und der Journalist Andy Müller-Maguhn (Stellvertretender Vorsitzender des Chaos Computer Club Berlin e. V.). Deutsches Mitglied bis Ende 2006 ist Hagen Hultzsch (Deutsche Telekom AG).

 

Partnerprgramm

 
Ein Partnerprogramm ist eine Vertriebslösung, bei welcher ein meist kommerzieller Anbieter seine Vertriebspartner pauschal oder erfolgsorientiert durch eine Provision vergütet.

Unternehmen, welche ihr Angebot auf den Onlinemarkt ausdehnen oder neue Kunden durch das Internet generieren möchten, greifen auf webbasierte Partnerprogramme zurück. Vertriebspartner integrieren dabei vom Anbieter vorgegebene Werbemittel wie beispielsweise Werbebanner, Textverweise, Flashanimationen oder Skripte in ihre Webprojekte. Sobald ein Besucher der Partnerwebseite mit dem Mauszeiger auf ein Werbemittel klickt, wird er zur Webseite des Anbieters weitergeleitet. Bei diesem Vorgang wird eine Zeichenkette, welche den Partner eindeutig identifiziert, übergeben und somit eine Session eingeleitet. Oft werden die Partnerinformationen auch in einem Cookie gespeichert.

Bei den Online-Partnerprogrammen unterscheidet man hauptsächlich zwischen vier verschiedenen Provisions-Modellen:

  • Zahlung pro Verkauf: Kauft der weitergeleitete Besucher ein Produkt beim Anbieter, so wird beim Kaufabschluss die überlieferte Zeichenkette oder der Cookie ausgelesen und der Partner erhält die vorher vereinbarte Provision. Diese Art der Verprovisionierung nennt man "pps - pay per sale" (engl. für Zahlung pro Verkauf).

  • Zahlung pro Klick: Bei Programmen, die auf Zahlungen pro Klick ("ppc - pay per click") basieren, erhält der Partner eine Provision, sobald der Besucher auf ein Werbemittel klickt.

  • Zahlung pro Aktion: PPL-Programme ("ppl - pay per lead") heißen Provisionsmodelle, bei denen der Besucher eine spezielle Aktion ausführen muss, damit der Partner eine Vergütung erhält. Üblicherweise ist diese Aktion für den Besucher kostenlos (z.B. Kataloganforderung, Gewinnspielteilnahme, Newsletterregistrierung).

  • Zahlung pro Augenkontakt: Das aufgrund der Ineffektivität selten verwendete "ppv - pay per view"-Modell belohnt den Partner für jede Einblendung eines Werbebanners auf der Partnerwebseite.

Als Vertriebsplattform wählen die Anbieter meist Partnerprogrammnetzwerke, da sie dort einerseits auf Partnerbestände zurückgreifen können, andererseits die Erfassung, Abrechnung und Provisionsauszahlung durch professionelle Trackingsysteme und Userinterfaces vereinfacht wird.

Liste der wichtigsten Partnerprogramme

 
 
 
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wikipedia, die freie Enzyklopädie

 

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